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KleeblattblogFürther Fußballgeschichte

Fußballgeschichte aus Fürth

Dreimal deutscher Meister, über hundert Jahre am selben Platz und ein Derby, das öfter gespielt wurde als jedes andere in Deutschland: Der Fürther Fußball hat mehr Geschichte, als man einem Zweitligisten zutraut.

Hier geht es um diese Geschichte. Um die Gründung 1903 in einem Wirtshaus der Gustavstraße, um den englischen Trainer, der den Fürthern das Flachpassspiel beibrachte, um den Absturz in die Landesliga und die Jahre, in denen der Verein als unaufsteigbar galt. Und um das Kleeblatt, das in Fürth an jeder Ecke zu finden ist.

Zur ChronikKleeblatt-ABC

Die Haupttribüne des Sportparks Ronhof mit dem Schriftzug des Stadions
Sportpark Ronhofseit 1910
Foto: Ludvic33, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Aus der Chronik

Sieben Kapitel von der Gründung bis zu den beiden Bundesligajahren, in zeitlicher Reihenfolge.

  1. 1903

    Die Gründung der SpVgg Fürth im Jahr 1903

    Wie aus Fußballern des TV 1860 im Gasthaus Balzer die Spielvereinigung Fürth wurde, warum 1906 die Trennung kam und wie der Ronhof 1910 dazukam.

  2. 1911

    William Townley und das Fürther Flachpassspiel

    Der Engländer William Townley trainierte Fürth in vier Amtszeiten und führte den Verein zu zwei Meistertiteln. Wer er war und wie seine Mannschaften spielten.

  3. 1914

    Drei deutsche Meistertitel: 1914, 1926 und 1929

    Die SpVgg Fürth wurde dreimal deutscher Meister. Die Endspiele gegen VfB Leipzig und zweimal Hertha BSC, dazu das verlorene Finale 1920 gegen Nürnberg.

  4. 1945

    Oberliga Süd, Weltmeister und Zuschauerrekorde

    Fürth in der Oberliga Süd 1945 bis 1963: Meistertitel 1950, Rekordkulisse gegen Nürnberg, zwei Weltmeister von 1954 und der verpasste Bundesligastart.

  5. 1983

    Vom Absturz zur Fusion 1996

    Wie die SpVgg Fürth 1983 hoch verschuldet bis in die Landesliga fiel, 1990 Dortmund aus dem Pokal warf und 1996 mit dem TSV Vestenbergsgreuth fusionierte.

  6. 1997

    Unaufsteigbar: 15 Jahre 2. Liga und der Aufstieg 2012

    Von 1997 bis 2012 spielte Fürth in der 2. Bundesliga und scheiterte mehrfach knapp am Aufstieg. Woher der Spitzname kommt und wie es 2012 klappte.

  7. 2012

    Zweimal Bundesliga: 2012/13 und 2021/22

    Zwei Spielzeiten in der Bundesliga, beide endeten mit dem Abstieg. Was in der Saison ohne Heimsieg 2012/13 passierte und wie der zweite Anlauf 2021/22 verlief.

Stehplatztribüne im Fürther Stadion
Die Nordtribüne, 2009. Foto: Crossy, CC BY 3.0, Wikimedia Commons

Der Ronhof

Seit dem 11. September 1910 spielt der Fürther Fußball am selben Ort. Aus einem Platz mit Holztribüne und Erdwällen wurde ein Stadion für 16.626 Zuschauer, das in hundert Jahren fünf Namen getragen hat, vom Playmobil-Stadion bis zum heutigen Sportpark Ronhof | Thomas Sommer.

Wie die Tribünen entstanden sind, wo die Fanszene steht und warum der Zuschauerrekord aus dem Jahr 1951 stammt, steht im Beitrag über den Sportpark Ronhof.

Ebenfalls in der Rubrik Daten & Quellen: die Ligakarte mit allen Spielklassen seit 1903 und die Kleeblatt-Legenden von Julius Hirsch bis Charly Mai.

Rund ums Kleeblatt

  1. A

    Das Frankenderby: Fürth gegen Nürnberg

    Seit 1904 spielen Fürth und Nürnberg gegeneinander, öfter als jedes andere Derby in Deutschland. Geschichte, Rekorde und denkwürdige Spiele des Frankenderbys.

  2. B

    Warum Fürth ein Kleeblatt trägt

    Das grüne Kleeblatt ist das Wappen der Stadt Fürth und das Erkennungszeichen der SpVgg. Woher es stammt, welche Deutungen es gibt und was davon belegt ist.

  3. C

    Kleeblatt-ABC

    Von Abiama bis Vestenbergsgreuth: kurze Erklärungen zu Namen, Orten und Begriffen rund um die SpVgg Greuther Fürth, den Ronhof und die Kleeblattstadt.

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